THC

Cannabis gehört neben Alkohol zu den bekanntesten psychoaktiven Substanzen, es erzeugt einen Rauschzustand. Es wird in Joints, Bongs, Shilums oder Pfeifen geraucht, oder oral als „Space Keks“ gegessen. Hauptwirkstoff ist das THC (Delta-9-Tetrahydrocannabiol)

Zu den Cannabisprodukten zählen Marihuana (gras), Haschisch (Shit oder dope) und das hochkonzentrierte Haschischöl. Auf der Straße werden oft kleine Haschischstäbchen verkauft, hier liegt das Gewicht zwischen zwischen1g und 2g. Der Besitz einer „geringen“ Menge soll nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht mehr gesetzlich verfolgt werden. Was jedoch eine geringe Menge ist, das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Der Abbau von Cannabisprodukten im Körper dauert ca. 30 Tage, da die Rückverteilung aus dem Fettgewebe nur langsam vor sich geht, also bedenke, Cannabinoide können über 3 Wochen bei mäßigem Konsum im Urin nachgewiesen werden. Bei täglichem und chronischem Konsum, kann Cannabis im Urin über Monate nachgewiesen werden.

Wirkung:
Tritt kurz nach dem Inhalieren ein, bei der oralen Aufnahme, kann es ca. eine ½ Std. bis zu 2 Std. dauern, bis der „Turn“ einsetzt. Euphorie, Entspannung tritt ein. Anfangs ist die Kontaktfähigkeit gesteigert, das Zeitgefühl ist verändert, Sinneseindrücke werden verstärkt wahrgenommen, Hunger und Durst steigern sich. Der Konsument neigt zur Lethargie, Gleichgültigkeit, („alles egal Haltung“.) Schmerzstillende Wirkung.

Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, gerötete Augen, bei regelmäßigem Konsum Bronchitis und Asthma, erhöhtes Lungenkrebsrisiko, Null-Bock-Haltung, soziales Interesse geht verloren, Kurzzeitgedächtnis wird geschädigt, da THC ein Depot im Gehirn bildet. Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen sind nicht auszuschließen.

Beim Absetzen von Cannabis können Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität, Konzentrations- und Antriebsstörungen, sowie innere Leere auftreten. (psychische Entzugssymptomatik) Es gibt jedoch auch Hinweise, dass es eine leichte körperliche Abhängigkeit von Cannabis geben soll. Cannabis passiert bei Schwangeren den Mutterkuchen, es kann zu einem verminderten Geburtsgewicht des Babys führen, beim Mann stört Cannabis die Spermatogenese, Auftreten abnormer Spermien nach längerem Konsum.

Vorsicht:
Vermeide es bekifft Auto zu fahren, bei Fahrzeugkontrollen ist der Führerschein weg und Deine Wahrnehmung, Deine Reaktion und die Denkfähigkeit sind unter Cannabis verändert. Versuche auf Cannabis zu verzichten, wenn Du schwanger bist, an Epilepsie oder Asthma leidest. Auch bei psychischen Vorerkrankungen und niedrigem Blutdruck ist Kiffen keine Medizin! Ängste oder Paranoia können unter Cannabis verstärkt auftreten. Wenn Du ein Problem mit Drogen oder Alkohol hast, such Dir Hilfe, Berlin besitzt einen Luxus an Hilfsangeboten.

Je früher Du Dich informierst, um so geringer die Gefahr abhängig zu werden. Auch Eltern können sich Unterstützung und Beratung holen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Jede Droge kann abhängig machen, aber es muss nicht zwanghaft so sein.