Benzodiazepam
Benzodiazepam
ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der langwirksamen Benzodiazepine. Es wird
insbesondere als Psychopharmakon zur Behandlung von Angstzuständen, in
der Therapie epileptischer Anfälle und als Schlafmittel angewendet. Benzodiazepam wirkt, ähnlich wie Barbiturate dämpfend auf verschiedene Funktionen des Zentralen
Nervensystems.
Benzodiazepine (Valium, Bromazepam, Rohypnol, Tavor, Faustan, Dornicum, Flunitrazepam) können -
bei Gewöhnung - auch einen paradoxen Effekt auslösen, nämlich
eine Erregung des Patienten.
Auch wenn Medikamente auf Rezept erhältlich sind, handelt es sich um
Drogen, welche Dein Bewusstsein verändern, legal ist nicht gleich ungefährlich!
Wirkung:
- Im Normalfall tritt bei höherer Dosierung Schläfrigkeit oder ein
komatöser Zustand ein.
- Leichtigkeit, Entspannung, Beruhigung, Angstfreiheit, Lethargie, Müdigkeit,
Rauschzustand mit erhöhten Fremd- und Selbstgefährdung,
- Verminderung der Konzentration, Einschränkung der Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit.
- Filmriss, Gleichgewichtsstörungen, Sprachstörungen.
- Körperlich kann es zu Leberfunktionsstörungen, Knochenmarkschädigungen
und Blutbildveränderungen kommen.
- Schnelle Abhängigkeit:
- Barbiturate und Benzodiazepine bringen eine suchtbedingte Wesensänderung
mit sich, es folgt darauf hin Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit und
Leistungseinbuße. Nebenwirkungen:
- Bei Überdosierung kann es zur Atemlähmung und zum Tod kommen.
- Medikamente bringen zwar eine kurzfristige Entlastung, langfristig kommt
es jedoch zu einer Chronifizierung der Störung, weil das Gesamtbefinden
des Einzelnen nicht genügend betrachtet wird.
- Benutze Bezodiazepine nicht zum Runter kommen nach einer Party, die Gefahr
einer schnellen psychischen und physischen Abhängigkeit ist groß..
- Der Entzug wird extremer als vom Heroin beschrieben. Am schlimmsten werden
die Symptome eine Woche nach dem Absetzen des Medikaments beschrieben.
- Es treten Angstzustände und Schlaflosigkeit auf, Schwindel, Schwitzen,
Herzklopfen, Erstickungsgefühle, ein seltsames Entfremdungsgefühl
gegenüber der Umwelt, das Selbstvertrauen geht verloren, Nervosität
und Anspannung machen sich breit.
- Kopfschmerzen, Muskelzuckungen und Schmerzen treten auf.
- Lichtempfindlichkeit und Benommenheit sowie Halluzinationen können auftreten.
- Die Symptome können abwechselnd über Monate hinweg anhalten.
- Es können ebenso völlige Verwirrungszustände, Nervenzusammenbrüche
und Halluzinationen im Entzug auftreten.