Heroin

Das Heroin, chemisch Diacetylmorphin oder Diamorphin (DAM), heroinmolekuelist ein halbsynthetisches, stark analgetisches Opioid mit einem sehr hohen Abhängigkeitspotential.

Als potenzielle letale Dosis des reinen Heroins (Diamorphin, d. h. der Wirkstoff der Straßendroge) wird bei opioidnaiven Erwachsenen 50–75 mg angegeben; die letale Dosen der hochpotenten Opioide der Fentanyl-Reihe sind nicht bekannt und schwer abzuschätzen, sie dürften aber um einige Milligramme, oder gar weniger als ein Milligramm des Wirkstoffs liegen.

Heroin hat eine betäubende, schmerzstillende Wirkung, es macht anfangs euphorisch, man fühlt sich unnahbar, unverwundbar. Es wirkt angstlösend und beruhigend, ein Gefühl der Gleichgültigkeit und Selbstzufriedenheit stellt sich ein. Heroin ist eine "wärmende Zwanksjacke".

heroinbild Die Atmung wird flach, die Pupillen verengen sich (Steckis), Juckreiz tritt auf, es kann auch zu massivem Erbrechen und Übelkeit kommen. Verwaschene Sprache sowie Koordinationsstörungen. Oft behält der Magen nichts mehr. Harn- und Stuhldrang werden unterdrückt.

Nebenwirkung
Gleichgültigkeit, sozialer Abstieg, Depressionen, Unlust am Leben, Zahnverfall, Apathie, Venenentzündungen und Abszesse durch unreinen Stoff, Infektionskrankheiten durch Spritzentausch oder unreines Spritzbesteck. (HIV und Hepatiden). Gefahr der Überdosierung, Atemdepression bis hin zum Tod.
Massive Verstopfung, Gewichtsverlust, Verringerung der sexuellen Lust. Dämpfung des Husten und Atemzentrums. Schädigung der Nasenschleimhaut, Organschäden. Teilnahme am Arbeitsleben nicht mehr möglich, Kriminelle Beschaffungsdelikte, da die Droge auf Dauer teuer wird.

Der „SHAKE“ ist das Schütteln, eine Abwehrreaktion des Körpers gegen Verunreinigungen ( Bakterien, Pilze usw.). Der Konsument bekommt plötzlich Schüttelfrost, Krämpfe, Zittert am ganzen Körper. Das Trinken von Schwarzem Tee kann den Körper dabei unterstützen den sog. "Shake" zu überwinden.

Safer USE:
Kein Spritzbesteck tauschen oder ausleihen, eigene Filter und Ziehröhrchen benutzen! Niedrig dosieren und nie mit Barbituraten mischen – Gefahr des Atemstillstands! Bedenke beim Spritzen in die Leiste, dass hier die Venen sehr tief und dicht an Arterien und Nerven liegen. Es kann schnell zu Nervenschädigungen, Abszessen, Lähmungen und Thrombosen kommen.


Das Leben war so schön für ihn

Das Leben war so schön für ihn- mit einem Koffer Heroin
stand er - einst der große Mann - am Bahngleis drei in Amsterdam.

Sein starrer Blick streifte ganz ruhig an mir vorbei,
augenblicklich war er frei.
Doch wann wird sein letzter Zug wohl fahren?
Vielleicht schon heute oder in zwei Jahren.
Keiner weiß es, keiner will es wissen, doch den Fixern geht’s beschissen.
Wann werdet ihr die Flucht verstehn, die Angst, es darf nicht mehr so weitergehn.
Damit uns unsre Welt erhalten bliebe fehlen fünf Gramm Liebe!

Alles war erst wie ein Spiel, der Dope, der Snief, das Heroin.
Abhängig nein, das wollte keiner sein.
Es war die Flucht in eine grenzenlose Sucht, in der es immer mehr nach unten ging, bis jeder endlich an der Nadel hing.
Man klaute sich das letzte Geld, für heute war was vorbestellt.
Wieviel Gramm werden es wohl heute sein, vielleicht sagt heute jemand „Nein“.
Doch diese Sucht läßt dich nicht fallen, sie läßt dich nicht mehr los.
Erzähl mir keine Märchen, du selbst hast es erlebt, wie es dir immer schlechter geht.
Und trotzdem willst du es nicht glauben,
Verzweiflung scheint dir den Verstand zu rauben- der Teufelskreis er ist zu groß
das „H“ man wird es nie mehr los.

Ich möchte, daß ihr wißt warum ich gestorben bin:
Weil ich das Leben in dieser Anonymität und Sterilität nicht mehr ertragen habe.
Weil ich wußte, daß mein Abstieg gesichert war und ich auf ewig verurteilt war.
Weil ich in der Nähe der Menschen fror, die ich liebte und zu ersticken drohte an meinem eigenen Atem.
Weil ich mich selbst verlor und nicht mehr fand.
Weil ich haßte und doch liebte.
Weil ich mich nach dem sehnte, von dem ich nicht mehr loskam,
von dem happy feeling, welches tödlich war.

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