Arbeit mit
Angehörigen:
Co-Abhängigkeit
ist die andere Seite der Medallie der Krankheit Sucht. Denn beide können
ohne einander nicht auskommen. Gibt es den Co-Abhängigen nicht mehr, verliert
der Süchtige seinen Unterstützer, entscheidet sich der Süchtige
für die Genesung, vermag er nicht länger mit dem Co-Abhängigen
zusammen oder in dessen Umgebung zu leben.
Als
Angehöriger, Partner oder Co-Abhängiger, so die Fachsprache, stellen
Sie sich sicherlich die Frage, wie kann ich dem Drogenkonsumierenden oder
Trinkenden helfen? Gibt es überhaupt eine Chance?
Ich sage Ihnen: „JA“- es gibt immer eine Hoffnung, immer einen
Glauben, besonders an den Menschen, den man liebt. Nur ist es eine Kunst zu
helfen und sich dabei selbst nicht zu vergessen.