Die Halluzinationen beherrschen das Erleben beim Konsumenten, Reize sind optisch und akustisch intensiver. Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns und der Orientierung, das Körpergefühl ist verändert.
Psilocybin wird innerhalb von 24 Stunden im Urin ausgeschieden, wobei der Rausch selbst ca. 4-8 Stunden dauert. Beim Runterkommen treten oft Müdigkeit und vorübergehende Kopfschmerzen auf. Ganz allgemein gelten für sog. "Magic Mushrooms" die gleichen Verhaltensregeln wie für LSD-25.
Mit der Vierten Betäubungsmittel-Gleichstellungsverordnung (4. BtMGlV), in Kraft getreten am 25. Februar 1967, wurden Psilocybin und Psilocin in der Bundesrepublik Deutschland den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften des Opiumgesetzes unterstellt. Heute sind Psilocybin und Psilocin im BtMG als nicht verkehrsfähige und nicht verschreibungsfähige Stoffe aufgelistet, das heißt, jeglicher Umgang (mit Ausname des Konsums) mit diesen Substanzen ist für die Allgemeinheit generell verboten.
Die Nebenwirkungen können sein: Übelkeit und Erbrechen, verzerrte Realität, Schwindel, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Kreislaufstörungen, Orientierungsschwierigkeiten können auftreten.

Die Stärke der Nebenwirkung hängt von der psychischen Verfassung des Konsumenten, von der Dosis von und dem Umfeld ab.
Bei wiederholter Einnahme ist mit einer Toleranzentwicklung zu rechnen.

Psilocin ist ein Indolalkaloid und zählt zu den Tryptaminen. Es ist das Hydrolyse-Produkt des Psilocybins und ist als solches die eigentlich psychoaktive Form des Psilocybins.

Magic mushrooms, Psilos oder Zauberpilze besitzen eine LSD -ähnliche Wirkung. Sie werden gegessen. Etwa 4 mg führen nach 20 – 30 Minuten zu einem Wärmegefühl, einer subjektiven Entspannung. Die Körpertemperatur erhöht sich, Pupillen erweitern sich, Schwindel und Übelkeit können auftreten.

Pilze